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Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment – Wohngebäude

KfW Kredit Nr. 296

Dieses Programm bietet günstige Kredite für Menschen, die eine neue, klimafreundliche Immobilie bauen oder kaufen möchten, die nicht so teuer ist.

Dies wird erreicht durch kleinere Häuser oder Wohnungen, einen bestimmten, aber nicht den höchsten Energiesparstandard (EH 55) und insgesamt über die Jahre nicht zu hohe laufende Kosten.

Inhalt

Alles auf einen Blick

Was wird gefördert?

Das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ hilft Ihnen finanziell, wenn Sie ein neues Haus oder eine neue Wohnung bauen oder kaufen. Egal, ob Sie selbst darin wohnen wollen oder die Immobilie vermieten möchten, Sie können dafür einen Kredit von bis zu 100.000 Euro erhalten.

Dieses Programm unterstützt den Neubau sowie den Kauf / Ersterwerb einer Immobilie, solange dieser innerhalb von 12 Monaten nach der Bauabnahme erfolgt.

Um die Förderung zu bekommen, muss Ihre Immobilie mehrere Bedingungen erfüllen:

  • Energieeffizienz: Das Gebäude muss mindestens den Standard „Effizienzhaus 55“ erreichen.
  • Umweltfreundlichkeit: Die Immobilie muss bestimmte Anforderungen an die Treibhausgasemissionen über ihren gesamten Lebenszyklus einhalten. Außerdem dürfen keine Heizungen mit fossilen Brennstoffen (wie Gas oder Öl) oder Biomasse (wie Holzpellets) genutzt werden.
  • Kosten und Fläche: Das Haus oder die Wohnung muss bestimmte Kriterien in Bezug auf Kosten und Flächeneffizienz erfüllen. Dazu gehört auch, dass es eine Mindestanzahl an Wohnräumen im Verhältnis zur Wohnfläche gibt.

Wer bekommt die Förderung?

Die Förderung ist für alle da, die in einen neuen, klimafreundlichen und flächeneffizienten Bau investieren. Das sind sowohl Privatpersonen, die die Immobilie selbst nutzen oder vermieten möchten, als auch verschiedene Arten von Unternehmen, Organisationen und Genossenschaften.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Privatpersonen
  • Einzelunternehmer und Freiberufler
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Unternehmen und Wohnungsbaugenossenschaften
  • Gemeinnützige Organisationen wie Kirchen
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Kammern oder Verbände

Nicht gefördert werden jedoch Einrichtungen vom Bund und den Bundesländern sowie politische Parteien.

Gut zu wissen:

Wenn Sie eine Förderung beantragen möchten, müssen Sie dies vor dem Start Ihres Vorhabens tun. Das bedeutet, der Antrag muss gestellt werden, bevor der Bau beginnt oder der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben wird. Dabei müssen Sie die Hilfe einer Energieeffizienz-Expertin oder eines -Experten in Anspruch nehmen, um den Antrag korrekt auszufüllen.

Sie erhalten die Förderung als einen Kredit mit besonders niedrigen Zinsen. Dieser Kredit deckt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten ab und kann maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit betragen. Den Kredit bekommen Sie nicht direkt von der KfW, sondern von Ihrer Hausbank oder einem anderen Finanzierungspartner, der den Kredit von der KfW an Sie weitergibt.

Der Ablauf, um die Förderung zu bekommen

Schritt für Schritt

1. Beratung durch eine Expertin oder einen Experten

Zuerst besprechen Sie Ihr Vorhaben mit einer Energieeffizienz-Expertin oder einem -Experten. Gemeinsam planen Sie das Projekt und bereiten alle notwendigen Unterlagen vor, besonders die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA).

2. Finanzplanung

Im nächsten Schritt erstellen Sie einen genauen Finanzierungsplan. Dabei können Sie sich Unterstützung holen, um die besten Konditionen zu finden und alle möglichen Fördermittel einzuplanen.

3. Antragstellung und Kreditvertrag

Ihr Berater kümmert sich um die Formalitäten mit der Bank. Sie bekommen dann den Kreditvertrag zum Unterschreiben, der auch die KfW-Förderung berücksichtigt.

4. Kreditzusage und Auszahlung

Sobald Ihr Antrag genehmigt ist, wird der Kredit über Ihren Finanzierungspartner ausgezahlt. Sie können sich das Geld entweder auf einmal oder nach und nach auszahlen lassen. Sie haben bis zu 12 Monate Zeit, das Geld abzurufen und für das geplante Projekt zu nutzen. Diese Frist kann auf 24 Monate verlängert werden.

5. Projekt starten

Nach der Kreditzusage können Sie mit Ihrem Vorhaben beginnen, also mit dem Bau oder dem Kauf.

6. Nachweise einreichen

Bewahren Sie am Ende alle wichtigen Unterlagen auf, damit Sie diese der KfW vorlegen können, sobald das Projekt abgeschlossen ist.

Vor- und Nachteile der Förderung

Vorteile

Sie erhalten einen günstigen Kredit von bis zu 100.000 Euro pro Wohnung oder Haus.

Sie können die Laufzeit des Kredits selbst wählen, zum Beispiel 10, 25 oder 35 Jahre. Am Anfang müssen Sie auch nicht sofort anfangen, den Kredit zurückzuzahlen, wenn Sie das möchten.

Das Programm lässt sich mit weiteren Fördermitteln von der KfW oder anderen Stellen kombinieren.

Ihr Zuhause wird umweltfreundlicher und Sie sparen langfristig Geld, da die Energiekosten sinken.

Sie bekommen ein modernes, klimafreundliches Zuhause zu einem fairen Preis.

Experten helfen Ihnen dabei, Ihr Projekt von Anfang bis Ende richtig zu planen und umzusetzen.

Nachteile

Der Antrag erfordert viel Papierkram und Sie müssen viele Dokumente einreichen, um die Vorgaben zu erfüllen.

Es gibt viele Regeln, die die Planung und Gestaltung einschränken können.

Wenn Sie einen Kredit über 700.000 Euro aufnehmen oder mehr als sieben Wohnungen bauen, müssen Sie Angebote von verschiedenen Firmen einholen und den Auftrag an die Firma mit dem besten Angebot vergeben.

Weitere Fördermöglichkeiten durch die KfW

  • Der KfW-Kredit 124, auch Wohn­eigen­tums­programm genannt, hilft Ihnen beim Kauf oder Bau der eigenen, selbst­genutzten Immobilie. Sie können damit ein Haus oder eine Wohnung mit einem zins­günstigen Kredit finan­zieren.

  • Mit dem KfW-Kredit 261 können Sie eine umfassende Sanierung zum Effizienz­haus finanzieren oder ein bereits saniertes Effizienz­haus kaufen. Zusätz­lich ist ein Tilgungs­zuschuss möglich, den Sie nicht zurück­zahlen müssen.

  • Der KfW-Kredit 300 ist ein Programm für Familien mit Kindern oder Allein­erziehende. Er bietet ihnen einen zins­günstigen Kredit, um den Neubau oder Erst­kauf einer klima­freund­lichen Immobilie zu finan­zieren, die sie selbst bewohnen wollen.

  • Der KfW-Kredit 308 hilft Familien mit Kindern beim Kauf und der ener­ge­tischen Sanie­rung einer älteren Immobilie mit einem zins­günstigen Kredit. Dabei muss ein bestimmter Effizienz-Standard erreicht werden.

  • Die KfW-Kredite 297 und 298 fördern den Bau oder den Erst­kauf von klima­freund­lichen Neu­bauten. Die Förderung richtet sich sowohl an Privat­personen, die die Immobilie selbst nutzen, als auch an Unter­nehmen und Investoren.

  • Der KfW-Kredit 159 unterstützt den Umbau von Immobilien, um sie barriere­freier und sicherer zu machen. Mit diesem Kredit können Sie zum Beispiel Maß­nahmen für mehr Wohn­komfort oder besseren Einbruch­schutz finanzieren.

  • Das KfW-Programm 458 ist ein Zuschuss der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG). Er unter­stützt Sie finanziell beim Kauf und Einbau einer neuen, klima­freund­lichen Heizung in bestehenden Wohn­gebäuden, wie zum Beispiel einer Wärme­pumpe.

  • Die KfW-Kredite 358 und 359 sind ein Ergänzungs­kredit. Sie erhalten ihn zusätzlich zu einem bereits genehmigten Zuschuss für eine energetische Sanierung. Mit diesem Kredit können Sie die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen vervollständigen.

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