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Was wird gefördert?
Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder bauen möchten, um darin selbst zu wohnen, können Sie finanzielle Unterstützung von der KfW bekommen. Das Wohneigentumsprogramm bietet dafür einen Kredit von bis zu 100.000 Euro pro Vorhaben.
Der Kredit kann verschiedene Kosten abdecken, wie zum Beispiel:
- Beim Kauf: den Kaufpreis und Nebenkosten sowie eventuelle Kosten für Instandsetzung und Modernisierung.
- Beim Neubau: die Kosten für das Grundstück (wenn es nicht länger als sechs Monate vor dem Antrag gekauft wurde), Bau- und Baunebenkosten (wie z. B. Gebühren für Notare und Makler) sowie die Kosten für die Außenanlagen.
Dieses Programm ist jedoch nicht für alle Vorhaben gedacht. Es fördert keine Ferienhäuser, Umschuldungen oder Projekte, die bereits begonnen oder abgeschlossen wurden. Auch vermietete oder gewerblich genutzte Immobilien können nicht gefördert werden.
Wer bekommt die Förderung?
Dieses Förderprogramm der KfW richtet sich an Privatpersonen, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder bauen möchten, um selbst darin zu wohnen. Auch die unentgeltliche Nutzung durch enge Familienangehörige wie Kinder oder Eltern ist möglich.
Gut zu wissen:
Bevor Sie mit Ihrem Bauvorhaben beginnen oder einen Kaufvertrag unterschreiben, müssen Sie den Antrag für den KfW-Kredit stellen. Sie erhalten den Kredit von Ihrer Bank, die ihn wiederum von der KfW bekommt. Er wird in Form eines zinsgünstigen Kredits mit attraktiven Konditionen vergeben.
Sie können bis zu 100.000 Euro erhalten, die innerhalb von 12 Monaten nach der Zusage in einer oder mehreren Teilzahlungen abgerufen werden können. Eine Verlängerung auf bis zu 36 Monate ist möglich. Ihr Kredit muss durch einen Grundbucheintrag abgesichert werden.
Die Beantragung des KfW-Kredits erfolgt in vier einfachen Schritten:
So funktioniert die Antragstellung
1. Planung
Zuerst planen Sie die Finanzierung Ihres Vorhabens. Dabei kann Ihnen ein Berater helfen, alle notwendigen Unterlagen zusammenzustellen. Es ist wichtig, den Antrag zu stellen, bevor Sie mit dem Bau beginnen oder den Kaufvertrag unterschreiben.
2. Antragstellung
Ihr Finanzierungspartner, wie zum Beispiel Ihre Bank, reicht den Kreditantrag bei der KfW ein. Dieser Kredit kann auch mit anderen Förderprodukten der KfW kombiniert werden.
3. Zusage und Umsetzung
Wenn der Antrag bewilligt wird, erhalten Sie die Zusage und können mit Ihrem Vorhaben beginnen. Sie können dann den Kaufvertrag unterzeichnen oder die Bauarbeiten starten.
4. Nachweis
Sobald Ihr Projekt abgeschlossen ist, müssen Sie dies Ihrem Finanzierungspartner nachweisen.
Vor- und Nachteile des Förderprogramms
Vorteile
Günstige Konditionen: Sie erhalten einen Kredit von bis zu 100.000 Euro zu einem niedrigen Zinssatz.
Flexible Rückzahlung: Es gibt verschiedene Laufzeiten von bis zu 10, 25 oder 35 Jahren, mit der Möglichkeit, die Rückzahlung am Anfang auszusetzen.
Kombinierbar: Das Programm lässt sich mit weiteren Fördermitteln der KfW und anderen öffentlichen Förderungen verbinden.
Nachteile
Nutzungsauflagen: Das Haus oder die Wohnung muss von Ihnen selbst oder von engen Familienmitgliedern genutzt werden.
Zusätzliche Schritte: Sie müssen Ihren Kredit durch einen Eintrag im Grundbuch absichern und einige zusätzliche bürokratische Schritte erledigen.
Weitere Fördermöglichkeiten durch die KfW
Unsere Spezialisten für Baufinanzierung beraten Sie gern
Vertrauen Sie auf die Expertise unserer Finanzierungsspezialisten. Wir nehmen uns Zeit für Ihre individuellen Wünsche und finden die optimale Lösung für Ihr Bauvorhaben – mit fairen Konditionen und einer transparenten Abwicklung von Anfang an.









