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KfW-Wohn­eigentums­programm – Kauf oder Bau

KfW Kredit Nr. 124

Wenn Sie eine Immobilie kaufen oder bauen möchten, um darin selbst zu wohnen, kann Sie die KfW mit dem Wohneigentumsprogramm unterstützen. Sie können einen Kredit von bis zu 100.000 Euro erhalten, um Ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Dieses Programm eignet sich für Privatpersonen, die ihren Wohnraum selbst nutzen wollen, und lässt sich gut mit anderen KfW-Förderprodukten kombinieren.

Inhalt

Alles auf einen Blick

Was wird gefördert?

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder bauen möchten, um darin selbst zu wohnen, können Sie finanzielle Unterstützung von der KfW bekommen. Das Wohneigentumsprogramm bietet dafür einen Kredit von bis zu 100.000 Euro pro Vorhaben.

Der Kredit kann verschiedene Kosten abdecken, wie zum Beispiel:

  • Beim Kauf: den Kaufpreis und Nebenkosten sowie eventuelle Kosten für Instandsetzung und Modernisierung.
  • Beim Neubau: die Kosten für das Grundstück (wenn es nicht länger als sechs Monate vor dem Antrag gekauft wurde), Bau- und Baunebenkosten (wie z. B. Gebühren für Notare und Makler) sowie die Kosten für die Außenanlagen.

Dieses Programm ist jedoch nicht für alle Vorhaben gedacht. Es fördert keine Ferienhäuser, Umschuldungen oder Projekte, die bereits begonnen oder abgeschlossen wurden. Auch vermietete oder gewerblich genutzte Immobilien können nicht gefördert werden.

Wer bekommt die Förderung?

Dieses Förderprogramm der KfW richtet sich an Privatpersonen, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder bauen möchten, um selbst darin zu wohnen. Auch die unentgeltliche Nutzung durch enge Familienangehörige wie Kinder oder Eltern ist möglich.

Gut zu wissen:

Bevor Sie mit Ihrem Bauvorhaben beginnen oder einen Kaufvertrag unterschreiben, müssen Sie den Antrag für den KfW-Kredit stellen. Sie erhalten den Kredit von Ihrer Bank, die ihn wiederum von der KfW bekommt. Er wird in Form eines zinsgünstigen Kredits mit attraktiven Konditionen vergeben.

Sie können bis zu 100.000 Euro erhalten, die innerhalb von 12 Monaten nach der Zusage in einer oder mehreren Teilzahlungen abgerufen werden können. Eine Verlängerung auf bis zu 36 Monate ist möglich. Ihr Kredit muss durch einen Grundbucheintrag abgesichert werden.

Die Beantragung des KfW-Kredits erfolgt in vier einfachen Schritten:

So funktioniert die Antragstellung

1. Planung

Zuerst planen Sie die Finanzierung Ihres Vorhabens. Dabei kann Ihnen ein Berater helfen, alle notwendigen Unterlagen zusammenzustellen. Es ist wichtig, den Antrag zu stellen, bevor Sie mit dem Bau beginnen oder den Kaufvertrag unterschreiben.

2. Antragstellung

Ihr Finanzierungspartner, wie zum Beispiel Ihre Bank, reicht den Kreditantrag bei der KfW ein. Dieser Kredit kann auch mit anderen Förderprodukten der KfW kombiniert werden.

3. Zusage und Umsetzung

Wenn der Antrag bewilligt wird, erhalten Sie die Zusage und können mit Ihrem Vorhaben beginnen. Sie können dann den Kaufvertrag unterzeichnen oder die Bauarbeiten starten.

4. Nachweis

Sobald Ihr Projekt abgeschlossen ist, müssen Sie dies Ihrem Finanzierungspartner nachweisen.

Vor- und Nachteile des Förderprogramms

Vorteile

Günstige Konditionen: Sie erhalten einen Kredit von bis zu 100.000 Euro zu einem niedrigen Zinssatz.

Flexible Rückzahlung: Es gibt verschiedene Laufzeiten von bis zu 10, 25 oder 35 Jahren, mit der Möglichkeit, die Rückzahlung am Anfang auszusetzen.

Kombinierbar: Das Programm lässt sich mit weiteren Fördermitteln der KfW und anderen öffentlichen Förderungen verbinden.

Nachteile

Nutzungsauflagen: Das Haus oder die Wohnung muss von Ihnen selbst oder von engen Familienmitgliedern genutzt werden.

Zusätzliche Schritte: Sie müssen Ihren Kredit durch einen Eintrag im Grundbuch absichern und einige zusätzliche bürokratische Schritte erledigen.

Weitere Fördermöglichkeiten durch die KfW

  • Mit dem KfW-Kredit 261 können Sie eine umfassende Sanierung zum Effizienz­haus finanzieren oder ein bereits saniertes Effizienz­haus kaufen. Zusätz­lich ist ein Tilgungs­zuschuss möglich, den Sie nicht zurück­zahlen müssen.

  • Der KfW-Kredit 300 ist ein Programm für Familien mit Kindern oder Allein­erziehende. Er bietet ihnen einen zins­günstigen Kredit, um den Neubau oder Erst­kauf einer klima­freund­lichen Immobilie zu finan­zieren, die sie selbst bewohnen wollen.

  • Der KfW-Kredit 308 hilft Familien mit Kindern beim Kauf und der ener­ge­tischen Sanie­rung einer älteren Immobilie mit einem zins­günstigen Kredit. Dabei muss ein bestimmter Effizienz-Standard erreicht werden.

  • Die KfW-Kredite 297 und 298 fördern den Bau oder den Erst­kauf von klima­freund­lichen Neu­bauten. Die Förderung richtet sich sowohl an Privat­personen, die die Immobilie selbst nutzen, als auch an Unter­nehmen und Investoren.

  • Der KfW-Kredit 296 fördert den klima­freund­lichen Neubau von Eigen­heimen im niedrigen Preis­segment und richtet sich an Familien und Allein­erziehende mit geringem bis mittlerem Einkommen.

  • Der KfW-Kredit 159 unterstützt den Umbau von Immobilien, um sie barriere­freier und sicherer zu machen. Mit diesem Kredit können Sie zum Beispiel Maß­nahmen für mehr Wohn­komfort oder besseren Einbruch­schutz finanzieren.

  • Das KfW-Programm 458 ist ein Zuschuss der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG). Er unter­stützt Sie finanziell beim Kauf und Einbau einer neuen, klima­freund­lichen Heizung in bestehenden Wohn­gebäuden, wie zum Beispiel einer Wärme­pumpe.

  • Die KfW-Kredite 358 und 359 sind ein Ergänzungs­kredit. Sie erhalten ihn zusätzlich zu einem bereits genehmigten Zuschuss für eine energetische Sanierung. Mit diesem Kredit können Sie die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen vervollständigen.

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